Aktuelle Kanzleiinfos


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Kassenerfassung für Office

Beschreibung:
Kassenerfassung für Office ist eine Excel-basierte Lösung zur Erfassung der Kassenbewegungen. Die Arbeitsmappen sind den bekannten Geschäftsbuchvordrucken nachempfunden, so dass Sie sofort mit der Erfassung beginnen können.

Die erfassten Belege können gedruckt und als DVSW-Vorlauf (Postversandformat) zur Übernahme in die Finanzbuchführung für Ihre Steuerkanzlei auf Diskette exportiert werden.

Nach Installation der Kassenerfassung für Office legen Sie für jede Kasse eine eigene Arbeitsmappe an. Dazu müssen Sie lediglich einige Stammdaten (Mandantenname, Wirtschaftsjahr, Kassenkontonummer, Währung und Anfangssaldo) erfassen. Anschließend legt das Programm 12 bzw. 13 Monatsblätter für die Erfassung der Kassenbewegungen an. Eine integrierte Eingabekontrolle unterstützt Sie bei der Eingabe der Daten. Ein Sortieren der erfassten Belege ist jederzeit möglich. Dabei werden die aktuellen Kassenbestände berechnet. Evtl. auftretende Kassenminus-Bestände werden sofort angezeigt. Somit kann einer Fehlerfassung (z.B. bei Zahlendrehern) vorgebeugt werden. Optional können Sie die Sortierung und Prüfung nach jeder Erfassung eines Belegsatzes automatisch durchführen lassen.

Die angelegte Arbeitsmappe(n) speichern Sie in einem von Ihnen gewählten Dateiordner unter dem von Ihnen gewünschten Dateinamen ab, oder Sie übernehmen den Pfad- und Namensvorschlag des Programms. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Datei als Microsoft Excel Arbeitsmappe mit der Dateiendung *.xls abspeichern.

Bei Interesse oder Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Email: Info@Fehres.de

Bauabzugsteuer

Überblick
Erbringt jemand im Inland eine Bauleistung (Leistender) an einen Unternehmer für dessen unternehmerische Sphäre oder an eine juristische Person des öffentlichen Rechts (Leistungsempfänger), ist der Leistungsempfänger verpflichtet, von der Gegenleistung einen Steuerabzug i.H.v. 15 % für Rechnung des Leistenden vorzunehmen und den Steuerabzug beim zuständigen Finanzamt anzumelden und den Betrag abzuführen [1]. Wichtig: Die Entscheidung ist zwar noch nicht rechtskräftig. Die Revision hängt unter dem Aktenzeichen IV R 44/01 beim Bundesfinanzhof. Die Chancen stehen aber gut, dass dieser von der bisherigen Rechtssprechung abweicht und auch Aufwendungen für einen neuen Beruf in voller Höhe anerkennt. Betroffene sollten daher gegen Steuerbescheide Einspruch einlegen und Ruhen des Verfahrens beantragen.

Das Gesetz enthält Ausnahmen, in denen keine Verpflichtung zum Steuerabzug besteht.

Persönliche Befreiung vom Steuerabzug
Eine erste Einschränkung besteht, wenn der Leistungsempfänger bis zu 2 Wohnungen vermietet und hieran Bauleistungen ausführen lässt. Ziel des Gesetzgebers war es, solche Vermieter vom Steuerabzug freizustellen, die nicht mehr als 2 Wohnungen vermieten und ansonsten keine weitere unternehmerische Tätigkeit entfalten (Beispiel: der Beamte vermietet im eigenen 3-Familienhaus 2 Wohnungen). Es kommt hierbei nicht darauf an, welcher Einkunftsart die Vermietung zugerechnet wird. Werden insgesamt zwei Gebäude vermietet, führt dies nicht automatisch zur persönlichen Befreiung von der Abzugsbesteuerung. Voraussetzung ist, dass innerhalb dieser Gebäude insgesamt nicht mehr als 2 Wohnungen vermietet werden [2]. Nach dem Gesetzeswortlaut sind auch anderweitig unternehmerisch Tätige von der Abzugspflicht befreit, wenn sie maximal 2 Wohnungen vermieten und für diese Bauleistungen empfangen (Beispiel: Der Weinhändler vermietet auch 2 Wohnungen). Die Finanzverwaltung hat sich hierzu bislang jedoch noch nicht geäußert.

Sachliche Befreiung vom Steuerabzug
Sachliche Befreiungenvon der Abzugspflicht ergeben sich,
• wenn die voraussichtliche Gegenleistung bestimmte Bagatellgrenzen nicht überschreitet , oder
• wenn der Leistende eine gültige Freistellungsbescheinigung vorlegt [3].

Gewerbeordnung, Reform beschlossen

Überblick
Nach dem BGB wird nun die Gewerbeordnung auf den neuesten Stand gebracht: Künftig soll die Gewerbeordnung das "Grundgesetz" für alle gewerbsmäßigen Tätigkeiten werden. Dafür wird sie, so der Gesetzgeber, von allen nicht mehr notwendigen Bestimmungen befreit und den aktuellen Anforderungen angepasst.
Der Bundestag hat die Änderung der Gewerbeordnung und sonstiger gewerberechtliche Vorschriften beschlossen. Im Zentrum der Reform steht Neufassung der arbeitsrechtlichen Vorschriften: Die bislang 29 Paragraphen werden auf nur 6 Bestimmungen reduziert, die sich auf die Grundsätze des Arbeitsvertragsrechts in moderner Form beschränken. Ziel des Gesetzes ist es, die Gewerbeordnung auf die absolut notwendigen Regelungen zu beschränken, die in der Praxis bewährt sind und von Arbeitnehmer- wie von Arbeitgeberseite akzeptiert werden. Hierzu gehören der Grundsatz der Vertragsfreiheit, das Weisungsrecht des Arbeitgebers, Bestimmungen zur Entgeltzahlung, zum Zeugnis und zum nachvertraglichen Wettbewerbsverbot.

Im Übrigen werden etliche Verbote, Anzeige- und Erlaubnispflichten ersatzlos gestrichen. Die Gewerbeanzeigenformulare, die an zahlreiche andere Behörden und Institutionen weitergeleitet werden, wurden "internet-tauglich" gemacht und inhaltlich überarbeitet. Das Gesetz muss den Bundesrat noch passieren.

Rentenreform

Überblick
Das BMF hat ein umfangreiches Einführungsschreiben [1] zu den steuerlichen Fördermaßnahmen erstellt, die die Rentenreform mit dem Altersvermögensgesetz ab 1.1.2002 für den Steuerbürger bereit hält. Das BMF-Schreiben vom 5.8.2002 geht ausführlich auf die Förderung der privaten Altersvorsorge durch Zulage und Sonderausgabenabzug ein, erläutert die nachgelagerte Besteuerung nach § 22 Nr. 5 EStG und behandelt alle Einzelheiten zur betrieblichen Altersvorsorge, die ab 1.1.2002 deutlich erweitert und verbessert worden ist. Auf folgende wesentliche Themeninhalte, die zu den durch die gesetzlichen Regelungen aufgeworfen Fragen Stellung nehmen und diese ergänzen sollen, soll hingewiesen werden.

1. Private Altersvorsorge
Der begünstigte Personenkreis, bei dem der Aufbau einer privaten Zweitrente alternativ im Wege einer steuerfreien Zulage (§§ 79 ff. EStG) oder einer Steuerermäßigung bei der Einkommensteuer (§ 10a EStG) gefördert wird, ist auf die Beamten und Beschäftigten im öffentlichen Dienst nachträglich zum 1. 1. 2002 durch das Versorgungsänderungsgesetz v. 20. 12. 2001 ausgedehnt worden. Das BMF-Schreiben regelt hierzu die Besonderheiten, die es für das Zulageverfahren bei der privaten Zusatzversorgung in Form der Riester-Rente im öffentlichen Dienst zu beachten gibt. Es enthält auch wichtige Aussagen zur Zulagenberechnung bei Ehegatten sowie zur Überprüfung der Steuervergünstigungen im Rahmen der persönlichen Einkommensteuererklärung ab dem VZ 2002 durch das Finanzamt. So soll z. B. im Rahmen der zwischen Zulage und Sonderausgabenzug vorzunehmenden Günstigerprüfung abweichend vom Zuflussprinzip des § 11 EStG nicht auf die tatsächlich ausgezahlte Zulage, sondern auf die für das jeweilige Kalenderjahr rechtlich zu beanspruchende Zulage abgestellt werden. Ob und wann die Zulage dem Steuerpflichtigen tatsächlich auf dem begünstigten Vertrag gutgeschrieben wird, ist unerheblich.

2. Betriebliche Altersversorgung
Zunächst werden die Begriffsvoraussetzungen der betrieblichen Altersversorgung für die 5 möglichen Durchführungswege Pensionsfonds, Pensionskasse, Direktversicherung, Unterstützungskasse und Direktzusage beschrieben. Schwerpunkt sind die Anforderungen, die an die steuerliche Anerkennung der arbeitnehmerfinanzierten betrieblichen Altersvorsorgung zu stellen sind, auf die der Arbeitnehmer seit 1. 1. 2002 einen arbeitsrechtlichen Anspruch hat (§ 1a Abs. 3 BetrAVG). Der Anspruch auf Entgeltsumwandlung ist auf 4 % der Beitragsbemessungsgrenze (West) in der Rentenversicherung begrenzt, beträgt also 2002 max. 2.160 EUR (= 4 % v. 54.000 EUR). Ausführungen zur neuen Steuerbefreiungsvorschrift für Beitragsleistungen an Pensionsfonds und Pensionskassen (§ 3 Nr. 63 EStG) erläutern, dass auch Gesellschafter-Geschäftsführer und geringfügig Beschäftigte i. S. d. § 8 Abs. 1 Nr. 1 SGB IV von dieser Möglichkeit Gebrauch machen können, sofern es sich um das erste Dienstverhältnis handelt. Außerdem wird klargestellt, dass die Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 63 EStG sowohl für Beiträge des Arbeitgebers gilt, die dieser zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbringt, als auch für Beiträge des Arbeitnehmers, die dieser im Wege der Entgeltumwandlung finanziert. Zu Einzelheiten hinsichtlich der Hinterbliebenenversorgung für in eheähnlicher Gemeinschaft lebende Partner eines versorgungsberechtigten Arbeitnehmers wird auf das BMF-Schreiben v. 25.7.2002 verwiesen [2]



 
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